Termine für Pirschseminar 2016 – jetzt online

Bildschirmfoto 2016-02-18 um 23.29.52Laue Sommernächte, milchreifes Getreide und listiges Schwarzwild: das sind die Zutaten für spannende Jagderlebnisse, aber auch für effektive Wildschadenskontrolle. Hier muss die „Acker-Security“ ran, um die Landwirte bei Laune und Schäden in Grenzen zu halten – schön, wenn das mit unvergesslichen Jagderfahrungen verbunden werden kann!

So einfach, wie es klingt, ist es aber natürlich nicht. Vieles muss vorbereitet und nach und nach perfektioniert werden. Wo werden die Sauen sein? Wie bereite ich Felder und Hochsitze vor, welche Ausrüstung brauche ich? Wenn sie wirklich da sind, die Borstenfiese – welcher Schlachtplan führt mich heran? Wie spreche ich an, welche Fehler muss ich vermeiden? Weiterlesen

Artikel WIR JAGEN: Drückjagd – Die Zeit, in der die Herzen höher schlagen

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Wenn die Bäume ihre Blätter von grün in gelbbraun verfärben, dann wird die Drückjagdsaison eingeläutet. Drückjagden haben in den letzten Jahren enorm an Bedeutung gewonnen. Mit möglichst kurzer Beunruhigung auf großer Fläche effektiv Strecke machen, die moderne Jagd par excellence. Viel Planung und Aufwand sind bei den Jagdherren für eine solche Drückjagd notwendig, um so einen Erntetag sicher und erfolgreich zu gestalten. Für die Strecke sind aber schlussendlich die Hunde mit ihren Führern, die Treiber und Schützen verantwortlich. Wie sich alte Hasen, aber auch Frischlinge auf die Saison vorbereiten können, erfahren Sie in den folgenden drei Teilen von „Drückjagden – Die Zeit, in der die Herzen höher schlagen!“ Den ganzen Artikel lesen Sie hier!

 

IMG_1830Natürlich ist es schwer, etwas über sich selbst zu schreiben. Aber wer diese Seite besucht, der will wahrscheinlich auch wissen, wen oder was er da überhaupt angeklickt hat – also versuche ich es.

Geboren im November 1975 in Frankfurt am Main lebe ich eigentlich von klein auf für Natur, Hunde und vor allem eben die Jagd. Schuld an meiner Passion dürfte hauptsächlich meine erbliche Vorbelastung sein: Mein Vater ist der ebenfalls jede freie Minute im Grünen verbringende Jagdautor Roderich Götzfried, von dem ich – schon zum frühen Leidwesen meiner Mutter und großem Amüsement meiner Kumpels – vieles, vieles mitbekommen habe.

Den Lebensunterhalt verdiene ich als Anwalt, die Freizeit aber gilt der Jagd, die ich, wann immer es geht, gegenüber „Zivilisten“ erkläre, näher bringe und notfalls mit Feuereifer verteidige. Da ich mit dem Rhein-Main-Gebiet in einer absoluten Sauenhochburg groß geworden bin, liegt hier mein wohl größtes Interesse – auch, weil mir als begeistertem Flintenschützen leider mehr und mehr die Gelegenheiten zur Niederwildjagd abhanden kommen oder genommen werden.
Seit frühester Kindheit begleiten mich Dackel auf meinen Streifzügen, ich mag deren sturen Charakter, obwohl er mich oft zur Verzweiflung bringt. Die gemeinsamen Erlebnisse und eingespielten Erfolge, der stolze Standlaut des eigenen Rüden und der treue Blick des vom ereignisreichen Jagdtag müden Kriegers lassen einen vieles verzeihen.

Über die Hunde hat sich ein weiteres Passionsspektrum verfestigt: seit Jahren suche ich interessante (Drück-)Jagden im In- und Ausland heraus, die wir dann mit eigenen Gruppen und oft auch Hunden in fast allen Bundesländern oder z.B. in Tschechien, Ungarn, Weißrussland, Pakistan oder der Türkei besuchen. Dieser Blick über den Tellerrand hat viele Erlebnisse beschert, die ich unbedingt gegen Herrn Alzheimer verteidigen muss!

Vor einigen Jahren bin ich eher zufällig meinem Vater auch in die Fußstapfen als Jagdautor gefolgt: zusammen haben wir das Buch „Bei Fuß, mein Sohn!“ verfasst, außerdem schreibe ich für verschiedene Jagdzeitschriften und in einigen Internet-Jagdforen. Dabei bin ich kein Fan des „Ich kam, sah, siegte“, sondern schreibe belletristisch viel lieber mit Humor und Selbstironie über Jagderlebnisse im In- und Ausland. Fachlich wurde ich irgendwann auf das Schwarzwild festgenagelt, insbesondere die sommerliche Pirsch darauf. In unserem Feldrevier bei Darmstadt habe ich diese vermutlich effektivste und spannendste Jagdart auf Sauen über die Jahre immer wieder ausgeübt, an Strategie, Instinkt und Ausrüstung gefeilt – so lange, dass ich glaube, meine Erfahrungen damit nun nicht mehr nur bei eingehenden Fragen im Internet, sondern auch in Seminaren an interessierte Sau- oder Jungjäger weiter geben zu können.

Außerdem teste ich Jagdausrüstung auf Herz und Nieren: nicht am Schreibtisch, sondern im wirklichen und täglichen Einsatz „da draußen“. Unternehmensunabhängig bin ich ausdrücklich nicht käuflich, sondern gebe mit jeder Bewertung meine tatsächliche und ehrliche Meinung wieder – es mag bessere Produkte geben, als die, die ich nach Aussortierung anderer selbst verwende, aber ich vertraue eben auf diese.

Soweit zu mir. Ich hoffe, die weiteren Seiten gefallen. Vielleicht sieht man sich einmal bei einem Seminar, oder natürlich: passioniert und begeistert auf der Jagd.

Artikel WIR JAGEN: Weizenkrokodile im Hunsrück

Es ist ein Samstagmittag im Juli, der Sommer zeigt sich von seiner besten Seite und wir sitzen mit einigen Jagdfreunden auf der Terrasse des Hauses „Waldesruh“, irgendwo im Hunsrück. Hierbei sei angemerkt, dass der Name der Gaststätte nicht den weiteren Verlauf des Tages widerspiegeln sollte, denn es sollte alles andere als ruhig werden, weit entfernt von den gewöhnlichen Jagdwochenenden die wir sonst verbringen. Wir sind aufgeregt.

Es ist ein Samstagmittag im Juli, der Sommer zeigt sich von seiner besten Seite und wir sitzen mit einigen Jagdfreunden auf der Terrasse des Hauses „Waldesruh“, irgendwo im Hunsrück. Hierbei sei angemerkt, dass der Name der Gaststätte nicht den weiteren Verlauf des Tages widerspiegeln sollte, denn es sollte alles andere als ruhig werden, weit entfernt von den gewöhnlichen Jagdwochenenden die wir sonst verbringen. Wir sind aufgeregt. Den ganzen Artikel lesen Sie hier.

 

In der grünen Kanzlei

14 Minuten

IT Anschütz 14 MinutenDie Wiesen waren gemäht. Traditionell eine hervorragende Gelegenheit, etwas für das Niederwild und gegen zu hohe Fuchsbesätze zu tun! Jagdfreund Olli, zusammen mit Kumpel Tim Pächter eines fast benachbarten Revieres hier in Darmstadt, schlug vor, morgens zusammen einen langen Wiesengrund abzudecken. Wer KEINEN Fuchs erlege, der müsse das Frühstück bezahlen.

Ich hatte in unserem Revier eine längere Diskussion mit einer Rotte gehabt, die einen Roggen schwer zurichtete und sich partout nicht als kooperativ erweisen wollte. Um 0.44 Uhr brach ich die Unterhaltung ab, die Sauen hatten sich wohl endgültig in den nahen Raps verzogen. Olli schrieb ich per SMS: „Du hast ne halbe Stunde Vorsprung, aber ich fliege!“ Weiterlesen

„Erster Auslandseinsatz“ mit ANSCHÜTZ Modell 1780

jjj„Ich muss zugeben, ich war nervös beim ersten Mal. Wegen meiner 1780 D FL, mein ich natürlich. Schließlich war ein Großeinsatz geplant: Nach Pakistan, der Sauen wegen! Damit alle Formalitäten rechtzeitig erledigt werden konnten reservierte mir Anschütz sogar eine Waffennummer – und jetzt war sie da, es konnte losgehen!

Noch direkt aus der Kanzlei ging es ins Schießkino, um mich möglichst gut mit Neuland bekannt zu machen: Ich hatte noch nie einen Lochschaft besessen. Eine gute Idee eigentlich, zumal ich bei einem schweren Schrotunfall vor vier Jahren beinahe den rechten Arm verloren hätte. Seitdem mucke ich ganz gerne mal, das Unterbewusstsein hat den Unfall nicht vergessen… Das neue Schaftsystem aber gab mir eindeutig mehr Halt, die Waffe lag super und ließ sich hervorragend durch die einfallenden Horden cineastischer Rotten auf der Leinwand repetieren: Ich war dann soweit! Weiterlesen

Pakistan „reloaded“ – es war unglaublich!

kkkLiebe Anschützler, im Herbst letzten Jahres hatte ich Ihnen schon einmal vom „ersten Auslandseinsatz“ meiner 1780 in Pakistan berichtet. Inzwischen war der Püster zwar auch in Schweden und der Türkei, aber ich hatte auch versprochen: ich komme wieder. Und wie…

Nach dem die Reise im Oktober eigentlich eher der Einzeljagd gewidmet werden sollte, waren wir im gerade vergangenen Februar von Anfang an und vollends auf Drückjagden eingestellt. Die Bedingungen waren fast optimal, da nun das Klima und die Vegetation besser zu den Sautreiben im Berg passten. Zwar hätten wir gerne noch den ein oder anderen Schützen als Verstärkung gehabt, doch bei diesem Reiseziel bekommen die meisten leider Landeverbot an der eigenen Heimatfront – zu Unrecht, übrigens, ich hatte bei keinem meiner sechs, Jagdfreund Franz-Dieter bei keinem seiner inzwischen fast 20 Besuche irgendein Sicherheitsproblem, wir waren wärmstens willkommen. So mussten wir unsere Linien eben nur zu sechst verteidigen, wozu wir uns allergrößte Mühe gaben. Weiterlesen

6 + 1: Oh, what a night…

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Eigentlich ist ein Kurzbericht dieser Nacht nicht wirklich würdig. Aber vielleicht kann man die Spannung trotzdem ein Wenig nachvollziehen. Mögen die Mandantenanrufe warten – Ich schwelge in Erinnerungen!

Unsereiner saß dieser Tage samstags abends an einem gut einsehbaren Roggenacker. Und was kam? Nüschte, aber mal gar nüschte! Ich war noch fix und alle von der Doppelschlagsnacht zwei Tage zuvor sowie einer Hochzeit und dämmerte so vor mich hin, als ein dunkles „Rumms“ mich aus gewissen Träumen riss: mein Vater hatte offensichtlich Besuch gehabt. Weiterlesen

DAS nenne ich Anlauf!

IT Anschütz Das nenn ich hhfhfAnlaufIst das nicht schön? Wir befinden uns in der Hohen Zeit des Jagens, endlich! Alles wird bunt: der Herbstwald, die Niederwildstrecken, das Hundedurcheinander auf den heißgeliebten Drückjagden – mit glänzenden Augen könnte ich ewig weiter aufzählen, denn ein erlebnisreicher Jagdtag reiht sich jetzt an den nächsten. Der gestern, der wird mir aber sicher bis ins hohe Alter unvergesslich bleiben – sollte ich es unbeschadet erreichen, jedenfalls.

Am frühen Morgen und voller Vorfreude waren wir zum Frankfurter Flughafen aufgebrochen, in das berühmte Damwildgebiet „Mönchbruch“. Inmitten des wuseligen Rhein- Main-Gebietes und unter dem dröhnenden Lärm stählerner Vögel und deren landgestützten Verwandten auf den umliegenden Straßen hat sich hier ein artenreiches und wunderschönes Kleinod der Natur erhalten. Die jährliche Drückjagd ist immer ein Höhepunkt in unserem Kalender! Weiterlesen

Rehwildtage

cfhf„Et läuft!“ könnte man zur bisherigen Bocksaison sagen, und wie! Dabei hatte es doch so schlecht angefangen – rein zeitlich jedenfalls. Zunächst konnte ich zwar immerhin ein schwaches Schmalreh auf einer schönen Wald- pirsch erhaschen. Rein tatsächlich aber verlor ich dann die ersten beiden Mai-Wochenenden, weil ich sehr kurzfristig eine Einladung auf Schwarzbär in British-Kolumbien bekommen und an einem der traditionell hoch amüsanten Jagdparcoursschießen teilgenommen hatte. Ein angenehmer Zeitverlust also, zumal er einen durchaus ansehnlichen Blacky und das erwartet stimmungsvolle Event brachte. Wer „DEN Cup“ unseres Clubs Deutscher Venatoren (CDV) noch nicht kennt, der sollte ihn sich unbedingt einmal anschauen! Weiterlesen

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